Wachstumshormon

Der Missbrauch von Wachstumshormon ist mittlerweile auch im Breitensport und in der Anti-Aging-Medizin angekommen.

Dieses Hormon ist vor allem in Kindheit und Jugend für das Wachstum des Körpers und die Reifung verantwortlich. Zudem steigert das Hormon die Proteinbiosynthese und erhöht den Fettumsatz.

Im Laufe der Jahre nimmt die körpereigene Produktion und damit die Konzentration immer mehr ab. Deshalb kursieren immer wieder Meinungen, wegen des kontinuierlichen Abfalls müsse ab einem bestimmten Alter dieses Hormon künstlich zugeführt werden.

Aus der Wirkung lassen sich auch die Nebenwirkungen ableiten: Außer der Verbesserung der Proteinbiosynthese wird auch das Wachstum der Knochen weiter angeregt, die nach der Pubertät noch zu wachsen in der Lage sind, zum Beispiel Kinn, Hände und Füße und letztlich auch die inneren Organe (Viele Profibodybuilder weisen nicht umsonst in Wettkampfform bei einem Körperfettgehalt im einstelligen Bereich trotzdem häufig einen dicken Bauch auf – das sind nicht nur Bauchmuskeln…). Die wachstumsfördernde Wirkung geht auch mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einher, einen Tumor zu entwickeln. Auch der Zuckerstoffwechsel kann durch Wachstumshormon beeinflusst und gestört werden. Dies kann bis zur Entwicklung eines Diabetes mellitus führen.